CIN-Gebetsstunde 28.8.2025
Vater im Himmel, wir wollen heute für die verfolgten Christen beten, besonders aber für die christliche Minderheit in Indien, die viel Leid und Unterdrückung auf Grund ihres Glaubens an Jesus Christus erfahren müssen und ihm trotzdem die Treue halten.
Im Namen des Vaters………….
Neu-Delhi – Die Gewalt gegen Christen in Indien nimmt weiter neue Formen an, doch es gibt auch Hoffnung.
Raubüberfälle auf Geistliche - Ranchi – In letzter Zeit werden vermehrt Priester aus christlichen Gemeinden in ländlichen Gebieten verprügelt und beraubt. So etwa auch vor kurzem in Samsera im Bundesstaat Jharkhand. Kriminelle sind in die römisch-katholische Kirche des Ortes eingebrochen und erbeuteten Rupien im Wert von umgerechnet 8.000 Euro. Während des Raubes griffen sie die Priester der Gemeinde brutal an und zwangen sie, religiöse Parolen zu singen. Die drei Geistlichen befanden sich nach dem Vorfall in einem Krankenhaus in Bolba. „Das sind keine einfachen Diebstähle. Es ist eine Art und Weise, diese Gemeinschaften zu verfolgen, zu stören und daran zu hindern, ihre normalen Aufgaben zu erfüllen. Es ist ein Zeichen, dass sie keine andere Religion tolerieren, geschweige denn irgendeine humanitäre Geste, die durch unsere guten religiösen Praktiken ermöglicht wird. Dies sind verschiedene Taktiken der Belästigung und Gewalt gegen Christen, die eine Missachtung der indischen Verfassung darstellen.“, so Vincent Aind, Generalsekretär der katholischen Bischofskonferenz von Indien.
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
Bhubaneswar – Zu einem Überfall nach dem gleichen Schema ist es wenige Tage zuvor im Bundesstaat Orissa gekommen. Bischof Niranjan Sual Singh berichtete, dass zwei seiner Priester bei einem Angriff auf einen Aschram in Kuchinda Charwachi brutal zusammengeschlagen wurden. Die Täter erbeuteten Geld und elektronische Geräte, nachdem sie die Priester verprügelt, gefesselt und geknebelt hatten. „Ich habe offiziell Anzeige erstattet und an die Behörden geschrieben: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“, so der Bischof.
Jesus. der für uns gegeißelt worden ist
Angriff auf christliche Hochzeit durch Hindu-Extremisten
Raipur – Mitte Juni wurde eine christliche Hochzeitsgesellschaft in einem Dorf im Bundesstaat Chhattisgarh von Hindu-Nationalisten brutal angegriffen, wobei viele Menschen schwer verletzt und Fahrzeuge stark beschädigt wurden. Der plötzliche aggressive Angriff hat die gesamte Familie traumatisiert. Während der Bräutigam um sein Leben rannte, floh die Braut auf nahegelegene Felder, um sich dort zu verstecken. Die Angehörigen schlossen sich in einem Haus ein und fürchteten um ihr Leben, während der Mob versuchte, die Haustür aufzubrechen. Schließlich wurde die Polizei kontaktiert, diese behauptete aber, nicht genug Personal für einen Einsatz zu Verfügung zu haben. Als der Vater des Bräutigams am nächsten Tag heimlich versuchte die Örtlichkeit des Hochzeitsessens aufzuräumen, wurde er und zwei weitere Personen erkannt und brutal zusammengeschlagen. Sie mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist
Indische Christen fordern Eingreifen der Politik
Bhopal – Christen verschiedener Konfessionen übergaben vor kurzem einem hochrangigen Beamten des zentralindischen Bundesstaates Madhya Pradesh ein an die indische Präsidentin Droupadi Murmu gerichtetes Memorandum. „Wir sahen uns gezwungen, der ehrenwerten Präsidentin zu schreiben, da Christen weiterhin täglich gewaltsamen Angriffen und falschen Anschuldigungen wegen Konversion in verschiedenen Teilen des Landes ausgesetzt sind.“, so Atul Joseph, der die 50-köpfige Delegation anführte. In dem vierseitigen Memorandum erklären die Verfasser, dass 2,3 Prozent der 1,4 Milliarden Bevölkerung christlich sei und indische Christen „stets die verfassungsmäßigen Werte und säkularen und demokratischen Prinzipien“ hochgehalten hätten. Thematisiert wird auch das Leid von Christen dalitischer („unberührbarer“) und indigener Herkunft. Diese würden „diskriminiert“ und müssten „zunehmende Feindseligkeit und Gewalt ertragen“. Gefordert wird außerdem das Eingreifen der Präsidentin, um den groben Missbrauch der Anti-Konversionsgesetze in vielen Bundesstaaten zu stoppen.
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat
Gericht nimmt Christenverfolger in Gewahrsam Bhubaneswar – Ein Gericht hat im ostindischen Odisha sieben Personen in Gewahrsam genommen, weil sie christliche Familien in Dörfern angegriffen und zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen hatten, nachdem diese sich geweigert hatten, ihren christlichen Glauben aufzugeben. „Selten hat die Polizei so schnell gehandelt, nachdem unsere Leute sich beschwert hatten, und die Schuldigen verhaftet.“, so Pallab Lima, Leiter des Vereinigten Rates der Gläubigen Kirchen Indiens. Die Polizei habe auch zugesichert, dass die Opfer für ihren Schaden entschädigt werden.
Guter Gott, gib der christlichen Gemeinschaft am Subkontinent das Selbstbewusstsein ihre Rechte einzufordern und lass sie weiterhin das Salz der Erde der indischen Gesellschaft sein
Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist
Herr Jesus Christus……………..