CIN-Gebetsstunde 26.3.2026
Im Namen des Vaters und des Sohnes…
Herr Jesus Christus, wir bitten dich heute wieder für unsere Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Gib ihnen Kraft und Geduld, damit sie in ihrer Bedrängnis auf dich vertrauen und sich als deine Zeugen bewähren.
Im Jahr 2025 wurde Nigeria erneut auf die Liste der Länder gesetzt, die hinsichtlich der Religionsfreiheit eine »besonders besorgniserregenden« Zustand aufweisen. In zwölf nördlichen Bundesstaaten wurde die Scharia eingeführt, die Christen diskriminiert, während Religion und ethnische Zugehörigkeit politisch instrumentalisiert werden. Christen werden immer wieder von Terroristengruppen angegriffen und entführt. Berichten zufolge wurden fast 200 Christen in verschiedenen Kirchen angegriffen, einige von ihnen konnten fliehen und versteckten sich zwei Wochen lang in benachbarten Dörfern, mittlerweile sind sie wieder zu Hause. Die restlichen werden weiterhin gefangen gehalten. Beten wir das 1. Gesätzchen für alle Christen in Nigeria.
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
Uganda: Ein katholischer Priester der Diözese Masaka wurde am 3. Dezember 2025 von bewaffneten Männern aus einem Fahrzeug gezerrt und verschleppt. Fast zwei Wochen lang blieb sein Aufenthaltsort unbekannt.
Erst 10 Tage später bestätigte das ugandische Verteidigungsministerium seine Festnahme und warf ihm „gewalttätige Aktivitäten gegen den Staat“ vor.
Die Vereinigung katholischer Juristen Ugandas bezeichnete das Vorgehen als klaren Verstoß gegen die Verfassung.
Weder Familie noch Anwälte erhielten Zugang zu ihm, obwohl die Verfassung eine Vorführung vor Gericht innerhalb von 48 Stunden vorschreibt. Zehn Tage Geheimhaltung kämen einem Verschwindenlassen gleich, das sowohl nach ugandischem Recht als auch nach internationalem Recht verboten sei.
Im März 2026 hat nun eine Richterin entschieden, dass der Priester gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 3.600 Euro sowie einer Bürgschaft in Höhe von 12.000 Euro freigelassen wird. Das Urteil beendet eine mehr als zweimonatige Haft, nachdem frühere Versuche, seine Freilassung zu erwirken, gescheitert waren.
Beten wir das 2. Gesätzchen für alle Christen in Uganda
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist
Ägypten: Ein ägyptischer Staatsbürger konvertierte vor 10 Jahren vom Islam zum Christentum. Nachdem er bei staatlichen Stellen beantragt hatte, seine Religionszugehörigkeit in offiziellen Dokumenten ändern zu lassen, geriet er erneut ins Visier der Sicherheitsbehörden.
Im Juli 2025 wurde er festgenommen. Eine Woche später erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Anstiftung zu Unruhen und Verbreitung falscher Nachrichten. Nach Angaben von Menschenrechtsbeobachtern stehen diese Vorwürfe in direktem Zusammenhang mit seinem Religionswechsel und dem Versuch, diesen staatlich anerkennen zu lassen. Abdulraziq befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Sein Fall zeigt ganz klar, dass Konvertiten in Ägypten trotz formeller Religionsfreiheit kaum rechtlichen Schutz genießen und bereits administrative Schritte schwerwiegende strafrechtliche Folgen haben können.
Beten wir das 3. Gesätzchen für alle Christen in Ägypten
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist
Peking/Lhasa: Christliches Leben in China bewegt sich weiterhin zwischen punktuellen Öffnungen und harter staatlicher Kontrolle. Die Spannweite reicht von kleinen Gemeinden, die unter massivem Druck stehen, bis hin zu offiziell geduldeten Kirchen, die öffentlich feiern können.
Ein Religionswechsel gilt vielerorts als Verrat. Dennoch entstehen immer wieder kleine Gemeinden, oft unter jungen Menschen. Viele dieser Gemeinschaften werden jedoch durch Überwachung, Verhöre, Einschüchterung oder Zwangsumsiedlungen zerschlagen und in den Untergrund gedrängt. Christen berichten von Arbeitsplatzverlust, Hausarrest und dauernden Polizeikontrollen – ein hoher Preis für ihren Glauben.
Beten wir das 4. Gesätzchen für alle Christen in China, und bitten wir den hl. Pater Freinademetz um seine mächtige Fürsprache
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat
Die Malediven bestehen aus ca. 1.200 Koralleninseln, die sich über eine Fläche von etwa 500 Quadratmeilen im Indischen Ozean erstrecken. In der Verfassung heißt es, dass „ein Nicht-Muslim kein Bürger der Malediven werden kann“. Die winzige christliche Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Wanderarbeitern aus Indien und Sri Lanka sowie aus einigen wenigen einheimischen Konvertiten, die als heimliche Gläubige leben müssen, weil sie sonst mit Bestrafungen seitens des Staates, ihrer Familie und ihrer früheren Freunde rechnen müssen.
Die Verbreitung einer anderen Religion als des Islam ist eine Straftat, die mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet wird. Maledivischen Christen, die mit einer Bibel in ihrer Wohnung angetroffen werden, droht ebenfalls eine Gefängnisstrafe. Jegliche nicht-muslimische öffentliche Anbetung ist vollständig untersagt.
Die Christen vor Ort, die in Unsicherheit und oft in Isolation leben, brauchen unsere Gebete.
Beten wir das 5. Gesätzchen für alle Christen auf den Malediven
Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist
Herr Jesus Christus……………….
Mutter dein bin ich……..