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Pfarre Lustenau Rheindorf
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Gebet für verfolgte Christen

Jeden Donnerstag von 18:15 - 18:45 Uhr beten wir in der Erlöserkirche einen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten für verfolgte Christen aus der ganzen Welt. 

CIN-Gebetsstunde 29.1.2026

 

Vater im Himmel, wir beten und bitten um deinen Schutz und Segen für unsere Glaubensgeschwister, die auf Grund ihres Glaubens an Jesus Christus viel Leid erfahren müssen.

Im Namen des Vaters………..

 

(Vietnam). Der evangelische Christ Y Krec Bya aus der Montagnard-Minderheit sitzt seit April 2023 im Gefängnis – weil er seinen Glauben praktizierte und sich weigerte, die Gebetstreffen seiner nicht registrierten Kirche aufzugeben. Lokale Behörden hatten ihn zuvor mehrfach unter Druck gesetzt, sich von seiner Gemeinschaft zu distanzieren. Am 28. März 2024 verurteilte ein Gericht in Dak Lak Y Krec Bya zu 13 Jahren Haft und weiterer fünf Jahre Bewährung. Die Anklage lautete „Untergrabung der Solidaritätspolitik“ – ein Vorwurf, der laut Menschenrechtsbeobachtern häufig genutzt wird, um Angehörige unabhängiger Kirchen mundtot zu machen. Bya wurde zudem vorgeworfen, Falschinformationen verbreitet und Kontakt zu einem Kirchenleiter im Ausland gehabt zu haben. Bya hatte bereits 2004 eine achtjährige Haftstrafe verbüßt. Seine Gemeinde gehört zu den nicht registrierten christlichen Gruppen, die in Vietnam zunehmend stark unter Druck kommen.

 

Herr Jesus Christus, unser Glaubensbruder Bya ist standhaft im Glauben an dich und im Wirken durch deine Frohe Botschaft. Stärke ihn in dieser erneuten Prüfung und stelle ihm Menschen zur Seite, die ihn auf seinem Weg unterstützen.

 

Jesus, den du o Jungfrau vom Heiligen Geist empfangen hast

 

Minsk – In Belarus sind zwei Geistliche überraschend freigelassen worden. Henryk Okolotovich und Andrzej Juchniewicz, die in politisch motivierten Verfahren zu

langjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren, wurden begnadigt und freigelassen. (Dank für Ihre Unterstützung der CiN-Petitionen in beiden Fällen!)

Okolotovich war im November 2023 verhaftet und Ende 2024 in einem nicht öffentlichen Prozess zu elf Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Vorwürfe des Regimes reichten von „Verrat“ bis hin zu angeblicher Spionage für ausländische

Staaten. Der Priester hatte die Anschuldigungen stets vehement bestritten und betont, dass man in Wahrheit die katholische Kirche insgesamt unter Druck setzen wolle. Während der Ermittlungen war er massiv bedrängt worden, Anschuldigungen gegen die Bischöfe seines Landes zu erheben – er verweigerte dies standhaft. Trotz schwerer Erkrankung wurde er in ein Arbeitslager verlegt, wo er unter extrem belastenden Bedingungen festgehalten wurde. Aus dem Gefängnis berichteten ehemalige Mitgefangene, dass der Geheimdienst versucht habe, Okolotovich zu einer Falle gegenüber dem Apostolischen Nuntius zu bewegen. Er solle bei einem vermeintlichen Besuch vertrauliche Daten übergeben – ein Angebot, das er als „Verrat an Gott“ ablehnte.

Vater im Himmel, wir danken für die Freilassung von Henryk Okolotovich und beten für ihn

 

Jesus, den du o Jungfrau zu Elisabeth getragen hast

 

Juchniewicz, Vorsitzender der belarussischen Ordenskonferenz, war im Frühjahr 2024 verhaftet worden. Ihm war nach der Teilnahme an einer internationalen kirchlichen Versammlung vorgeworfen worden, sich „illegal im Ausland“ aufgehalten zu haben. Zudem wurden ihm technische Geräte abgenommen, und er wurde über seine Kontakte befragt. Ein Menschenrechtszentrum stufte ihn früh als politischen Gefangenen ein. Der Apostolische Nuntius und der Vorsitzende der Bischofskonferenz sollen eine entscheidende Rolle bei der Begnadigung der beiden Geistlichen gespielt haben. Die staatliche Nachrichtenagentur sprach von einer

„Intensivierung der Kontakte zum Vatikan“ und einem Zeichen „guten Willens“. Bemerkenswert ist, dass frühere schwere Vorwürfe des Regimes – darunter „Landesverrat“ oder angebliches Fehlverhalten – in der offiziellen Mitteilung nicht mehr erwähnt wurden.

Vater im Himmel, wir danken für alle Bemühungen zur Freilassung von Juchniewicz und beten für ihn

 

Jesus, den du o Jungfrau geboren hast

 

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Lage für religiöse Gemeinschaften im Land weiterhin prekär. Die Zahl der politischen Gefangenen liegt Schätzungen zufolge bei über 1.200. Die Repression gegen die Kirche hat sich seit den Massenprotesten nach der Wahl 2020 verschärft. Predigten, kirchliche Veranstaltungen und selbst soziale Medien werden überwacht; Äußerungen, die als regimekritisch gelten könnten, werden verfolgt. Gleichzeitig sorgt ein neuer Fall für große Sorge: Im September wurde der Karmelitenmönch Grzegorz Gawel

festgenommen. Der Geheimdienst behauptet, er habe Zugang zu militärischen Dokumenten gehabt – ein Vorwurf, für den es laut Menschenrechtlern keinerlei

Belege gibt. Vieles deutet darauf hin, dass der Mönch aufgrund seiner polnischen Herkunft und seines kirchlichen Engagements ins Visier geraten ist. Er wird ohne angemessenen Zugang zu Anwälten festgehalten und ist psychischem Druck ausgesetzt. Ihm droht im schlimmsten Fall die Todesstrafe.

Vater im Himmel, wir bitten, verhilf Grzegorz Gawel zur Freiheit und verhindere die Todesstrafe

 

Jesus, den du o Jungfrau im Tempel aufgeopfert hast

 

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja begrüßte die jüngsten Freilassungen und dankte dem Vatikan für seine „prinzipientreue

Unterstützung. Die Freilassungen seien ein Hoffnungsschimmer – aber kein Zeichen für ein Ende der Repression. Belarus sendet widersprüchliche Signale. Für die Kirchen und viele Gläubige bleibt die Lage unsicher. Doch die Fälle Okolotovich und Juchniewicz zeigen: Diplomatischer Druck, internationale Aufmerksamkeit (z.B. durch Petitionen) und das unbeirrbare Zeugnis ihrer Berufung können Wirkung entfalten.

 

Jesus, den du o Jungfrau im Tempel wiedergefunden hast

 

 

Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt deinen Geist über die Erde, laß den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria unsere Fürsprecherin sein. Amen

 

Veröffentlicht am 15.09.2023
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